Ganz einfach gesagt ist Ernährung die Aufnahme von festen und flüssigen Nahrungsmitteln. Beide Formen (fest und flüssig) sind für den Menschen unabdingbar. Der Mensch kann weder ohne fest noch ohne flüssig. Fehlt ihm eine dieser Nahrungsformen führt dies früher oder später unweigerlich zum Tod. Dabei kann ein Mensch viel länger auf feste Nahrungsmittel verzichten (bis zu 3 Wochen) als auf flüssige Nahrungsmittel (maximal zirka 3 Tage).

Durch die Aufnahme der festen und flüssigen Nahrungsmittel nimmt der Mensch verschiedene Nährstoffe auf. Nährstoffe werden unter anderem für den Aufbau körpereigener Stoffe (Wachstum, Erneuerung von Substanzen im Körper wie Blut, Muskeln, Haut, Nägel, Knochen…) benötigt.

Weiterhin sind Nährstoffe für die Energiegewinnung des Menschen notwendig. Energiegewinnung wird benötigt, um zum Beispiel die Körpertemperatur des Menschen aufrecht zu erhalten und um Energie für körperliche Tätigkeiten aller Art zu gewinnen. Dazu zählt nicht nur Sport oder körperliche Arbeit, sondern auch die verschiedenen Funktionen der Organe (Herz, Lunge, Niere, Leber etc.). Aber auch das Gehirn benötigt Unmengen von Energie, die der Körper durch die Aufnahme von Nährstoffen erzielen muss.

Nährstoffe kann man in zwei Kategorien aufteilen. In Bau- und Brennstoffe.

Zu den Baustoffen gehören Eiweiß, Wasser und Mineralstoffe. Diese dienen zum Beispiel dem Aufbau und Erhalt der Muskulatur.

Daneben gibt es dann noch die Brennstoffe (Kohlenhydrate und Fette). Diese erzeugen – wie zuvor schon geschrieben – Energie für den Körper.

Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette werden auch als Grund- oder Hauptnährstoffe bezeichnet. Hierzu zählen Wirk- und Reglerstoffe. Diese steuern alle Lebensvorgänge. Dazu gibt es noch Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente) sowie Vitamine.

                Wusstest du, dass es 13 verschiedene Vitamine gibt?

Abschließend gibt es noch die Begleitstoffe. Begleitstoffe haben appetitanregende und verdauungsfördernde Eigenschaften sowie gesundheitsfördernde Wirkungen. Zu den Begleitstoffen zählt man unter anderem Ballast-, Aroma-, Duft-, Farb- und sekundäre Pflanzenstoffe.